Altersprüfung für 18+-Games, Filme und Medien — mit dem Ausweis, der schon da ist
Verkaufen Sie Videospiele, Filme oder altersbeschränkte Medien online? EdelVerify prüft die Altersgrenze über den Chip im Reisepass oder Ausländerausweis — in Sekunden, am eigenen Telefon, ohne Ausweiskopie und ohne Wartezeit.
Mit dem Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVG) erhält die Alterskennzeichnung und Alterskontrolle in der Schweiz erstmals eine einheitliche gesetzliche Grundlage. Für Online-Shops, die Games und Filme ab 16 oder ab 18 Jahren abgeben, stellt sich damit die praktische Frage: Wie lässt sich das Alter im Versandhandel zuverlässig prüfen, ohne mehr Personendaten zu erheben als nötig? EdelVerify beantwortet sie mit dem Ausweis, den Ihre Kundschaft schon hat: Jeder Schweizer Pass seit 2006 und jeder Ausländerausweis trägt einen Chip, den die EdelVerify-App ausliest. Die staatliche E-ID ist eingebaut und wird freigeschaltet, sobald der Bund sie ausgibt (Termin offen, vom Bund am 30. Juni 2026 verschoben) — anfangen können Sie ohne sie.
Das JSFVG: neue Spielregeln für Film und Videospiele
Das Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVG) wurde vom Parlament am 30. September 2022 verabschiedet; das Referendum dagegen kam nicht zustande. Der Bundesrat hat eine erste Etappe des Gesetzes zusammen mit der Verordnung (JSFVV) auf den 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt.
Das Gesetz folgt dem Modell der Ko-Regulierung: Die Branchen Film und Videospiele schliessen sich je in einer Branchenorganisation zusammen und erarbeiten eine Jugendschutzregelung, welche die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. Diese Regelungen legen unter anderem fest, wie das Mindestalter bestimmt und gekennzeichnet wird und mit welchen Systemen das Alter kontrolliert wird. Für diese Ausarbeitung haben die Branchen rund zwei Jahre Zeit; das gesetzliche Regime soll voraussichtlich um den 1. Januar 2027 vollständig wirksam werden — die konkreten Fristen sollten Sie an der offiziellen Quelle prüfen.
Alterskennzeichnung und Alterskontrolle im Online-Verkauf
Detailhändler, Onlineversandhändler und Anbieter von Abrufdiensten, die in der Schweiz Filme oder Videospiele zugänglich machen, werden verpflichtet, das erforderliche Mindestalter deutlich sichtbar anzugeben. Über die reine Kennzeichnung hinaus sehen die Jugendschutzregelungen eine eigentliche Alterskontrolle bei der Abgabe vor — und zwar ausdrücklich auch im Online- und Versandhandel.
In der Praxis heisst das: Wer ein Game mit PEGI 18 oder einen Film mit einer Alterskennzeichnung ab 16 beziehungsweise ab 18 online verkauft, sollte das Alter der Kundschaft vor der Abgabe verlässlich prüfen können. Ein blosses Anklicken von «Ich bin über 18» gilt verbreitet nicht als verlässliche Alterskontrolle.
Welche Titel welche Grenze bekommen, markieren Sie in Ihrem Shop-System: Altersgrenzen 16 und 18 je Kategorie in WooCommerce, Shopware und Magento — bis zum einzelnen Artikel in WooCommerce und Shopware, in Shopify eine Grenze je Laden. Die Übersicht dazu steht unter /anleitung/ware-markieren.
Der Weg, der heute prüft: der Chip im Reisedokument
Im Checkout erscheint die Altersprüfung und beginnt sofort — kein Wahlschirm, kein Konto, keine Anmeldung. Die Kundschaft filmt die Zeilen auf der Datenseite ab und hält Pass oder Ausländerausweis an die Rückseite des Telefons. Die EdelVerify-App liest den Chip nach dem internationalen Standard ICAO 9303, rechnet das Alter auf dem Gerät aus und meldet nur das Ergebnis.
Ihr Shop erfährt «über 16: ja/nein» oder «über 18: ja/nein», je nachdem, welche Schwelle die Ware verlangt — und dazu, auf welchem Weg die Antwort zustande kam. Weder Name noch Geburtsdatum noch Adresse gelangen in Ihr System: Das Geburtsdatum bleibt auf dem Telefon, weil die App dort rechnet. Das reduziert die Menge sensibler Personendaten, die Sie verarbeiten und schützen müssen, und passt zum Grundsatz der Datenminimierung.
Dass das Dokument körperlich vorlag: Der Chip gibt nur etwas heraus, wenn ihm die abgelesenen Zeilen der Datenseite gezeigt werden. Für sich genommen nicht, dass das Dokument echt ist: Ein nachgebauter Chip mit abgeschriebenem Datenbestand antwortet genauso. Ob die Echtheit geprüft wurde, steht auf einer zweiten Achse daneben und wird getrennt verlangt. Und nicht, dass die meldende App unverändert ist. Diesen Unterschied sollten Sie kennen, bevor Sie entscheiden, welchen Weg Sie für welche Ware gelten lassen.
Die Ausweiszeilen: der Weg für die Identitätskarte
Trägt ein Dokument keinen Chip, liest dieselbe App die maschinenlesbaren Zeilen am Rand mit der Kamera. Das ist der Weg für die Schweizer Identitätskarte, die keinen Chip trägt — die biometrische ist ab 2. November 2026 beantragbar und bleibt freiwillig neben der chiplosen. Für einen Games-Shop ist das kein Randfall: Die Identitätskarte ist der Ausweis, den viele junge Erwachsene als einzigen besitzen.
Bemerkenswert für diese Branche ist die Quelle: Dass formal gültige Zeilen eines amtlichen Ausweises gezeigt wurden: Prüfziffern gehen auf, Bauform stimmt, Dokument nicht abgelaufen. Der Erläuternde Bericht des BSV zur Jugendschutzverordnung nennt diesen Weg ausdrücklich als geeignet. Gelesen hat sie unsere App.
Was die Stufe nicht belegt, gehört gleich daneben: Nicht, dass das Dokument vorlag: Ein Foto der Rückseite genügt. Die Kamera unterscheidet ein Dokument nicht von seinem Abbild. Deshalb ist sie ab Werk ausgeschaltet. Sie schalten sie in Ihrem Konto frei, wenn Sie sie wollen, und sehen bei jeder Prüfung, welcher Weg gelaufen ist.
PEGI, FSK und die Schweizer Praxis
In der Schweiz sind die etablierten Alterskennzeichen für Videospiele (PEGI) und Filme (verbreitet an FSK- und vergleichbaren Systemen orientiert) bereits gängige Praxis im Handel. Das JSFVG hebt diese freiwillige Praxis auf eine verbindliche Grundlage und verlangt eine darauf abgestimmte Alterskontrolle.
EdelVerify prüft nicht die inhaltliche Einstufung eines Titels — diese ordnen Sie als Händler über das jeweilige Alterskennzeichen zu. EdelVerify liefert die Altersbestätigung für die im Checkout hinterlegte Schwelle, etwa «ab 18». So bleiben Klassifizierung und Alterskontrolle sauber getrennt, und Sie behalten die Kontrolle über Ihr Sortiment.
Was heute nicht geht — und was das für Sie bedeutet
Die EdelVerify-App gibt es für Android; sie steht seit dem 20. August 2026 im Play Store. Wer ein iPhone benutzt, kommt heute nur über den Kameraweg im Browser durch (eine schwächere Stufe, ab Werk aus) — die Fassung dafür ist in Arbeit, einen Termin nennen wir nicht, weil die Prüfzeit bei Apple nicht in unserer Hand liegt. Für einen Shop, dessen Kundschaft zur Hälfte iPhones benutzt, ist das die wichtigere Zahl als jede Funktionsliste.
Der Weg über die staatliche E-ID ist abgeschaltet. Er ist gebaut, unser Verifier steht im eidgenössischen Vertrauensregister, und angeboten wird er, sobald der Bund die E-ID produktiv ausgibt — Termin offen, vom Bund am 30. Juni 2026 verschoben. Für Ihren Shop ändert sich an diesem Tag nichts: dieselbe Anfrage, dieselbe Antwort. Die ganze Geschichte steht unter /e-id.
Gebucht wird unter /preise, mit Karte oder TWINT; das Konto entsteht automatisch nach der Zahlung. Ab CHF 19 im Monat, monatlich kündbar, ohne Vorauszahlung — und der Testbetrieb ist gratis. Wenn Sie Games, Filme oder altersbeschränkte Medien online verkaufen, lohnt es sich, die Anforderungen aus dem JSFVG und der Jugendschutzregelung Ihrer Branche frühzeitig zu sichten: Das gesetzliche Regime soll voraussichtlich um den 1. Januar 2027 vollständig wirksam werden.
Warum EdelVerify für 18+-Games, Filme & Medien
- Prüft heute: der Chip im Reisepass oder Ausländerausweis, gelesen von der EdelVerify-App
- Verlässliche Alterskontrolle für 18+-Games und Filme statt blossem «Ich bin über 18»-Klick
- Beide Schwellen: «über 16» und «über 18», je nach Titel und Kennzeichen
- Ihr Shop erhält nur die Ja/Nein-Antwort — kein Name, kein Geburtsdatum, keine Adresse
- Das Geburtsdatum bleibt auf dem Telefon; die App rechnet dort und schickt nur das Ergebnis
- Die Schweizer Identitätskarte kommt über die Ausweiszeilen durch — eine schwächere Stufe, ab Werk aus
- Ehrlich zur Grenze: Der Chip belegt, dass das Dokument vorlag — nicht, dass es echt ist
- App heute nur auf Android; ohne App bleibt der Kameraweg im Browser, ab Werk aus
- Abgestimmt auf gängige Alterskennzeichen wie PEGI und FSK
Häufige Fragen
Quellen
EdelVerify ist ein unabhängiger Integrationsdienst von EdelByte und kein staatliches Angebot; «E-ID» und «swiyu» sind Angebote der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Chip belegt, dass das Reisedokument körperlich vorlag, nicht dessen Echtheit; die Ausweiszeilen belegen das körperliche Vorliegen nicht — ein Foto der Rückseite genügt ihnen, weshalb diese Stufe je Konto ab Werk abgeschaltet ist. Die EdelVerify-App gibt es heute für Android; die Fassung fürs iPhone ist in Arbeit. Der E-ID-Weg ist eingebaut und abgeschaltet, bis der Bund die E-ID produktiv ausgibt (Termin offen, vom Bund am 30. Juni 2026 verschoben). Die hier genannten Daten und Fristen zum JSFVG können sich ändern — massgeblich ist die jeweils geltende Fassung an den offiziellen Quellen. Dieser Text ist keine Rechtsberatung.
Bereit für eine Altersprüfung, die heute läuft?
Anfangen können Sie heute: Geprüft wird mit dem Chip im Pass, den Ihre Kundschaft längst dabeihat — ohne Starttermin und ohne Wartezeit. Die staatliche E-ID ist in derselben Einbindung schon eingebaut und wartet auf den Bund.
EdelVerify ist ein unabhängiger Integrationsdienst von EdelByte. «swiyu» und die «E-ID» sind Angebote der Schweizerischen Eidgenossenschaft.